Inhaltsverzeichnis
- Ein alter Name für einen zentralen Eintrag
- Wie das Profil in der lokalen Suche wirkt
- Die Richtlinien: Name, Adresse, Kategorien
- Rezensionen: sammeln, beantworten, nicht kaufen
- Wer das Profil verwaltet: Rollen und Rechte
- Was ältere Anleitungen noch beschreiben
- Häufige Fragen zu Google My Business
- Heißt es noch Google My Business?
- Kostet das Google Unternehmensprofil etwas?
- Was ist der Unterschied zwischen Inhaber und Administrator?
- Wie geht man mit negativen Rezensionen um?
- Darf der Firmenname im Profil Keywords enthalten?
- Korrekt, vollständig, konsistent gepflegt
- Mehr zur lokalen Sichtbarkeit
Google My Business (heute: Google Unternehmensprofil)
Ein alter Name für einen zentralen Eintrag
Viele suchen noch nach „Google My Business", wenn sie den Eintrag ihres Unternehmens in Google Maps bearbeiten wollen. Der Name ist geblieben, im Sprachgebrauch jedenfalls – das Produkt heißt längst anders.
Google My Business ist der frühere Name des Google Unternehmensprofils (engl. Google Business Profile), eines kostenlosen Eintrags, mit dem Unternehmen ihre Angaben in der Google Suche und in Google Maps darstellen und verwalten. Seit der Umbenennung im Jahr 2021 ist Google Unternehmensprofil der korrekte Produktname. Inhaltlich geht es um dasselbe: Name, Adresse, Öffnungszeiten, Kategorien, Fotos und Rezensionen eines Unternehmens.
Der alte Name wird weiterhin häufiger gesucht als der neue. Gemeint ist in beiden Fällen der Eintrag, der bei lokalen Suchanfragen und in der Kartenansicht erscheint. Er ist ein zentraler Baustein der lokalen Suchmaschinenoptimierung und gehört damit zu jeder SEO-Beratung für Unternehmen mit Standort oder Einzugsgebiet.
Wie das Profil in der lokalen Suche wirkt
Ob und wo ein Profil in den lokalen Ergebnissen erscheint, hängt laut Google von drei Kriterien ab: Relevanz, also wie gut das Profil zur Suchanfrage passt; Entfernung zum Suchenden; und Bekanntheit des Unternehmens, die sich unter anderem auf Rezensionen und auf Websites stützt, die auf das Unternehmen verweisen. Google empfiehlt, die Unternehmensinformationen so vollständig wie möglich zu pflegen.
Kaufen lässt sich ein besseres lokales Ranking nicht, auch nicht gegen Bezahlung – das stellt Google ausdrücklich klar. Wirksam ist stattdessen ein Profil, das zur eigenen Website passt. Dort lassen sich Unternehmensdaten mit strukturierten Daten vom Typ LocalBusiness maschinenlesbar auszeichnen. Profil und Website müssen dieselben Stammdaten tragen – abweichende Adressen, Telefonnummern oder Öffnungszeiten erschweren die eindeutige Zuordnung.
Die Richtlinien: Name, Adresse, Kategorien
Die meisten Probleme mit Unternehmensprofilen entstehen durch Verstöße gegen Googles Richtlinien. Die wichtigsten Regeln:
- Name: Dem Unternehmensnamen dürfen keine unnötigen Informationen hinzugefügt werden. Suchbegriffe oder Ortsangaben, die nicht zum realen Namen gehören, sind ein Verstoß – auch wenn sie verlockend erscheinen.
- Adresse: Anzugeben sind die korrekte Anschrift und das genaue Einzugsgebiet. Postfächer oder Briefkästen an unternehmensfremden Standorten sind nicht zulässig.
- Unternehmen ohne festen Standort: Betriebe, die ihre Kundschaft vor Ort aufsuchen, dürfen genau ein Profil je Einzugsgebiet anlegen.
- Kategorien: Es sollen so wenige Kategorien wie möglich aus der vorhandenen Liste gewählt werden.
- Berechtigung: Angestellte dürfen keine eigenen Unternehmensprofile erstellen.
Rezensionen: sammeln, beantworten, nicht kaufen
Für Suchende sind Bewertungen ein starkes Entscheidungskriterium, und laut Google fließen sie in die Bekanntheit ein. Die Regeln dafür sind eindeutig. Gefälschte Interaktionen werden entfernt. Verboten sind bezahlte Rezensionen, Anreize wie Rabatte oder Geschenke gegen Bewertungen sowie das Verhindern negativer Rezensionen oder das gezielte Einwerben ausschließlich positiver Bewertungen.
Antworten kann das Unternehmen auf Rezensionen, sobald das Profil bestätigt ist; die Antwort erscheint öffentlich als Antwort vom Unternehmen. Das gilt auch für negative Bewertungen. Eine sachliche, lösungsorientierte Antwort zeigt anderen Suchenden, wie das Unternehmen mit Kritik umgeht.
Wer das Profil verwaltet: Rollen und Rechte
Ein Unternehmensprofil kann mehrere Personen mit unterschiedlichen Rechten haben. Die Inhaberin oder der Inhaber hat die volle Kontrolle über das Profil. Administratorinnen und Administratoren, früher „Site-Manager" genannt, haben nahezu dieselben Rechte, können aber keine Personen hinzufügen oder entfernen und das Profil nicht löschen.
Für die Zusammenarbeit mit Dienstleistern heißt das: Die Inhaberrolle sollte beim Unternehmen selbst liegen, externe Partner erhalten Administratorrechte. So bleibt das Profil auch bei einem Wechsel in eigener Hand. Im Agenturalltag zeigt sich immer wieder, wie viel Aufwand entsteht, wenn diese Regel missachtet wurde und ein früherer Dienstleister noch Inhaber ist. Einzelne bestätigte Profile werden heute direkt in der Google Suche und in Google Maps bearbeitet.
Was ältere Anleitungen noch beschreiben
Wer ältere Anleitungen liest, stößt auf Funktionen, die es nicht mehr gibt:
- Name: Aus Google My Business wurde 2021 Google Unternehmensprofil.
- Websites aus dem Profil: Die einfachen Websites, die sich direkt aus dem Unternehmensprofil erstellen ließen, wurden im März 2024 abgeschaltet; Weiterleitungen liefen bis Juni 2024.
- Chat und Anrufliste: Beide Funktionen sind seit dem 31. Juli 2024 nicht mehr verfügbar.
Häufige Fragen zu Google My Business
Heißt es noch Google My Business?
Nein. Der offizielle Name lautet seit 2021 Google Unternehmensprofil, international Google Business Profile. „Google My Business" ist der frühere Name, wird aber weiterhin häufig verwendet.
Kostet das Google Unternehmensprofil etwas?
Nein, das Profil ist kostenlos. Bezahlte Anzeigen lassen sich separat buchen; sie verbessern das organische lokale Ranking jedoch nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Inhaber und Administrator?
Die Inhaberrolle hat die volle Kontrolle, einschließlich Nutzerverwaltung und Löschen des Profils. Administratorinnen und Administratoren können fast alles bearbeiten, aber keine Personen hinzufügen oder entfernen und das Profil nicht löschen.
Wie geht man mit negativen Rezensionen um?
Sachlich und öffentlich antworten, das Anliegen ernst nehmen und eine Lösung anbieten. Rezensionen, die gegen Googles Richtlinien verstoßen, lassen sich melden.
Darf der Firmenname im Profil Keywords enthalten?
Nein. Zusätze, die nicht zum tatsächlichen Unternehmensnamen gehören, verstoßen gegen die Richtlinien.
Korrekt, vollständig, konsistent gepflegt
Das Google Unternehmensprofil wirkt dann, wenn es richtlinienkonform, vollständig und deckungsgleich mit der eigenen Website gepflegt wird; Bewertungen werden ehrlich gesammelt und beantwortet, nicht gekauft. Angelegt ist ein Profil schnell, konsequent betreut aber selten: Kategorien passen nicht, Öffnungszeiten weichen von der Website ab, Rezensionen bleiben unbeantwortet. mindtwo richtet Profile richtlinienkonform ein, gleicht sie mit Website und Verzeichnissen ab und verankert sie in einer lokalen SEO-Strategie. Angebot anfragen, wenn Ihr Unternehmen in Suche und Maps überzeugend auftreten soll.
Mehr zur lokalen Sichtbarkeit
- Die Strategie dahinter: die lokale Suchmaschinenoptimierung
- Unternehmensdaten auf der Website auszeichnen: strukturierte Daten
- Wo lokale Ergebnisse erscheinen: die SERP
- Praxis-Anleitung für regionale Sichtbarkeit: Erfolgreiches Local SEO
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