Index-Sitemap (engl. Sitemap Index; Sammel-Sitemap)
Was leistet eine Index-Sitemap?
Eine Index-Sitemap (Sammel-Sitemap) ist eine übergeordnete Datei, die mehrere einzelne XML-Sitemaps unter einem gemeinsamen Einstiegspunkt bündelt. Statt einzelne URLs aufzulisten, verweist sie auf weitere XML-Sitemap-Dateien. Suchmaschinen rufen zuerst diese Sammeldatei ab und gelangen von dort zu allen darin genannten XML-Sitemaps.
Sie ist damit das organisatorische Dach über der XML-Sitemap und ein Werkzeug des technischen SEO für umfangreiche Websites. Eine Index-Sitemap listet keine URLs, sondern andere Sitemaps. Kurz: eine Sitemap der Sitemaps.
Wann eine Index-Sitemap notwendig wird
Eine einzelne XML-Sitemap darf höchstens 50.000 URLs enthalten und 50 MB unkomprimiert nicht überschreiten. Wächst eine Website darüber hinaus, teilt sie ihre URLs auf mehrere XML-Sitemaps auf, und genau diese Dateien fasst eine Index-Sitemap zusammen. Sinnvoll ist die Aufteilung aber auch unterhalb der Grenzwerte, etwa um Inhalte nach Typ oder Bereich zu strukturieren.
Das zahlt sich gleich doppelt aus. Bei der Diagnose: Trennen Sie Sitemaps nach Bereichen wie Produkte, Kategorien und Redaktion, lesen Sie in der Google Search Console je Datei ab, welche Bereiche vollständig verarbeitet werden. Und bei der Pflege, denn einzelne Sitemaps aktualisieren Sie unabhängig, ohne jedes Mal eine riesige Gesamtdatei neu zu erzeugen.
Aufgebaut ist die Datei aus einem <sitemapindex>-Element, das je referenzierter XML-Sitemap einen <sitemap>-Block mit deren Adresse (<loc>) und optional dem Änderungsdatum (<lastmod>) enthält:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<sitemapindex xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
<sitemap>
<loc>https://www.beispiel.de/sitemap-produkte.xml</loc>
<lastmod>2026-07-31</lastmod>
</sitemap>
<sitemap>
<loc>https://www.beispiel.de/sitemap-redaktion.xml</loc>
<lastmod>2026-07-28</lastmod>
</sitemap>
</sitemapindex>
Bekannt gemacht wird bei Suchmaschinen nur die Index-Sitemap selbst, über die Search Console oder die robots.txt. Die darin verlinkten XML-Sitemaps werden automatisch mitgelesen.
Was Betreiber zur Index-Sitemap oft fragen
Was ist der Unterschied zur XML-Sitemap? Eine XML-Sitemap listet die eigentlichen URLs einer Website. Eine Index-Sitemap listet stattdessen mehrere XML-Sitemaps und dient als deren gemeinsamer Einstiegspunkt. Seiten-URLs enthält sie selbst keine.
Muss ich jede einzelne XML-Sitemap separat einreichen? Nein. Es genügt, die Index-Sitemap einzureichen oder in der robots.txt zu verlinken. Suchmaschinen folgen von dort selbstständig zu den referenzierten XML-Sitemaps.
Wie viele XML-Sitemaps darf sie referenzieren? Bis zu 50.000. Jede einzelne XML-Sitemap darf wiederum bis zu 50.000 URLs bei maximal 50 MB unkomprimiert enthalten.
Unterstützung bei großen Sitemap-Strukturen
Bei umfangreichen Websites entscheidet die Struktur der Sitemaps darüber, wie gut sich Abdeckung und Probleme nachvollziehen lassen. Die Index-Sitemap ist der Standardweg, große Bestände jenseits von 50.000 URLs sauber und wartbar zu halten. mindtwo baut Sitemap-Strukturen so auf, dass sie skalieren und in der Search Console auswertbar bleiben. Angebot anfragen, wenn Ihre Website an die Grenzen einer einzelnen Sitemap stößt.
Weiterführende Themen zur Index-Sitemap
- Das gebündelte Format im Detail: die XML-Sitemap
- Der übergeordnete Begriff und alle Typen: die Sitemap
- Wie sich Crawling steuern lässt: die robots.txt
- Wann Seiten in die Suche gelangen: die Indexierung
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