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Noindex (Anweisung gegen Indexierung)

Wozu dient die Noindex-Anweisung?

Noindex ist eine Anweisung an Suchmaschinen, eine Seite nicht in den Index aufzunehmen. Sie steht entweder als Meta-Tag im HTML-Kopf (<meta name="robots" content="noindex">) oder als HTTP-Header (X-Robots-Tag). Eine korrekt ausgezeichnete Seite hält Google aus den Suchergebnissen heraus, auch wenn sie ansonsten erreichbar und crawlbar ist.

Noindex ist das zuverlässigste Werkzeug, um die Indexierung einzelner Seiten zu verhindern, und damit fester Bestandteil des technischen SEO. Noindex steuert die Aufnahme in den Index, nicht den Zugriff des Crawlers.

Wann Noindex sinnvoll ist und der häufigste Fehler

Typische Fälle sind Seiten, die zwar existieren, aber nicht in der Suche erscheinen sollen: Danke- und Bestätigungsseiten, interne Suchergebnisse, Filter- und Sortiervarianten oder Login-Bereiche. Damit halten Sie den Index gezielt sauber.

Für Dateien ohne HTML-Kopf, etwa PDFs oder Bilder, lässt sich kein Meta-Tag setzen. Hier greift der X-Robots-Tag, den der Server als HTTP-Header mitsendet. Bei einer PDF-Datei etwa erzwingt der Header X-Robots-Tag: noindex den Ausschluss serverseitig, sodass die Datei crawlbar bleibt, aber nicht indexiert wird.

Entscheidend ist das Zusammenspiel mit der robots.txt. Damit Google eine noindex-Anweisung befolgen kann, muss die Seite crawlbar sein, der Crawler muss den HTML-Code oder Header überhaupt lesen. Sperren Sie dieselbe Seite gleichzeitig per robots.txt, sieht Google das noindex nie und kann die URL bei entsprechender Verlinkung dennoch indexieren. Noindex und Crawling-Sperre schließen sich aus: Wer deindexieren will, erlaubt das Crawling und setzt noindex. In der Praxis ist genau diese Kombination einer der häufigsten technischen Fehlgriffe.

Auch der Bezug zu Weiterleitungen zählt: Das Ziel eines Statuscode 301 sollte eine indexierbare Seite sein und nicht selbst auf noindex stehen, sonst läuft die übertragene Autorität ins Leere.

Zwei Fragen zu Noindex

Was ist der Unterschied zwischen noindex und der robots.txt? Die robots.txt steuert, ob eine Seite gecrawlt wird; noindex steuert, ob sie indexiert wird. Für den Ausschluss aus dem Index ist noindex das richtige Mittel, nicht die robots.txt.

Wie lange dauert es, bis eine noindex-Seite aus dem Index fällt? Google muss die Seite erneut crawlen, um die Anweisung zu erkennen. Je nach Crawl-Häufigkeit dauert das von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen; über die Search Console lässt sich der Vorgang anstoßen.

Unterstützung bei der Indexsteuerung

Falsch gesetzte noindex-Anweisungen nehmen versehentlich wichtige Seiten aus der Suche, oder sie lassen unwichtige darin. Die Merkregel bleibt: Noindex hält eine Seite nur dann aus dem Index, wenn der Crawler sie lesen darf, deshalb nie gleichzeitig per robots.txt sperren. mindtwo prüft Indexierungssignale im Zusammenhang und stellt sie widerspruchsfrei ein. Angebot anfragen, wenn Ihre Indexsteuerung verlässlich sitzen soll.

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