Indexierbarkeit (engl. Indexability)
Was entscheidet über die Indexierbarkeit?
Indexierbarkeit beschreibt, ob eine Seite von einer Suchmaschine in den Index aufgenommen werden darf. Sie ist gegeben, wenn kein technisches Signal die Aufnahme verhindert: Die Seite steht weder auf noindex, noch verweist sie per Canonical auf eine andere URL, und sie gilt zugleich als eigenständiger, indexwürdiger Inhalt. Indexierbarkeit ist die Voraussetzung dafür, dass eine gecrawlte Seite auch tatsächlich in der Suche erscheint.
Als Eigenschaft im Rahmen der Indexierung ist die Indexierbarkeit ein Kernthema des technischen SEO. Eine crawlbare Seite ist nicht automatisch indexierbar, beide Ebenen gehören getrennt betrachtet.
Was die Indexierbarkeit steuert
Ob eine Seite indexierbar ist, hängt an mehreren, klar unterscheidbaren Signalen:
- noindex: Das Noindex-Tag schließt eine Seite ausdrücklich von der Indexierung aus.
- Canonical: Verweist eine Seite auf eine andere URL als kanonisch, wird meist diese andere indexiert.
- Inhaltsqualität: Dünne oder doppelte Inhalte werden trotz erlaubter Indexierung oft nicht aufgenommen.
Strikt zu trennen ist die Indexierbarkeit von der Crawlbarkeit: Die eine entscheidet über den Abruf, die andere über die Aufnahme. Ein Klassiker unter den Fehlern ist, eine Seite gleichzeitig per robots.txt zu sperren und auf noindex zu setzen. Dann kann Google die noindex-Anweisung nicht sehen, weil die Seite gar nicht erst abgerufen wird. Auch Canonical- und hreflang-Angaben können einander widersprechen; solche Kollisionen überlagern die Indexierbarkeit und führen dazu, dass eine andere als die vorgesehene URL im Index landet.
Zwei Fragen zur Indexierbarkeit
Warum ist eine Seite crawlbar, aber nicht indexiert? Häufig liegt es an einem noindex-Tag, einem Canonical auf eine andere URL oder an Inhalten, die Google als zu dünn oder doppelt bewertet. In der Search Console erscheinen solche Fälle etwa als „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert".
Wie prüft man die Indexierbarkeit? Die URL-Prüfung der Google Search Console zeigt, ob und warum eine Seite indexiert ist. Ergänzend decken SEO-Crawler noindex-Tags und Canonical-Verweise seitenweit auf.
Unterstützung beim Index-Management
Widersprüchliche Indexierungssignale kosten Sichtbarkeit und sind ohne systematische Prüfung schwer zu erkennen. Indexierbarkeit ist die Erlaubnis zur Aufnahme; ohne sie bleibt selbst eine einwandfrei crawlbare Seite aus der Suche. mindtwo analysiert, welche Seiten indexierbar sein sollten und welche nicht, und stellt die Signale eindeutig ein. Angebot anfragen, wenn genau die richtigen Seiten in der Suche stehen sollen.
Weiterführende Themen zur Indexierbarkeit
- Der übergeordnete Prozess: die Indexierung
- Seiten gezielt ausschließen mit Noindex
- Die Ebene davor: die Crawlbarkeit
- Woraus der Index besteht: der Suchmaschinenindex
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