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JSON (engl. JavaScript Object Notation)

JSON verstehen, ohne Entwickler zu sein

Sie öffnen den Quelltext einer Seite, sehen einen Block aus geschweiften Klammern und Anführungszeichen und fragen sich, wofür diese Struktur gut sein soll. In den allermeisten Fällen ist das JSON.

JSON ist ein textbasiertes Datenformat, das Informationen als Schlüssel-Wert-Paare und Listen speichert. Es bleibt für Menschen lesbar und lässt sich von Maschinen zuverlässig verarbeiten, und genau dieser Doppelnutzen erklärt, warum es heute fast überall steckt. Der Name verweist auf die Herkunft aus JavaScript. An die Sprache gebunden ist JSON aber längst nicht mehr.

Fürs SEO zählt vor allem eine Verwendung: JSON-LD, das von Google empfohlene Format für strukturierte Daten und damit ein Baustein des technischen SEO. Den größten Teil seines Lebens verbringt JSON allerdings außerhalb der Suche, überall dort, wo zwei Programme Daten austauschen.

Wie ein JSON-Objekt aufgebaut ist

Die Bausteine sind schnell erklärt. Objekte stehen in geschweiften Klammern, Listen (Arrays) in eckigen, dazwischen liegen einfache Werte: Text, Zahlen, die Wahrheitswerte true und false, der Leerwert null. Mehr braucht es nicht, um auch komplexe Strukturen abzubilden.

{
  "name": "Beispiel GmbH",
  "gegruendet": 2001,
  "leistungen": ["Webentwicklung", "SEO", "Online-Marketing"]
}

Lesen Sie das kurz von oben nach unten. Sie erfassen sofort, was gemeint ist: ein Name, ein Gründungsjahr, eine Liste von Leistungen. Diese Eindeutigkeit ist der Grund für die Verbreitung. Programmierschnittstellen (APIs) tauschen ihre Daten so aus, Anwendungen speichern darin ihre Konfiguration, Systeme reichen sich strukturierte Informationen weiter.

JSON-LD: wenn Suchmaschinen mitlesen sollen

Sobald Inhalte für Google ausgezeichnet werden sollen, kommt JSON-LD (JSON for Linking Data) ins Spiel. Es nutzt dieselbe Syntax wie JSON, verknüpft die Daten aber mit Bedeutung und bringt so das Vokabular von Schema.org in eine Seite. Der praktische Charme liegt in der Trennung: Das Schema Markup sitzt als eigener Block im Quelltext, unabhängig vom sichtbaren HTML.

Für die Pflege ist das viel wert. Sie ändern die Auszeichnung zentral, ohne das Layout anzufassen, und spielen sie auf dynamischen Seiten flexibel aus. Deshalb hat sich JSON-LD gegen die älteren, direkt ins HTML verwobenen Formate durchgesetzt.

Ob aus einer sauberen Auszeichnung am Ende ein sichtbar erweitertes Suchergebnis wird, ist damit aber noch nicht gesagt. Warum korrektes Markup nur die halbe Miete ist, steht beim Rich Snippet.

Zwei Fragen, die fast immer aufkommen

Ist JSON eine Programmiersprache? Nein. JSON beschreibt Daten, es führt keine Logik aus. Die Nähe zum Namen JavaScript führt hier regelmäßig in die Irre.

Und der Unterschied zu JSON-LD? JSON ist das allgemeine Format, JSON-LD die darauf aufbauende Verwendung für semantische Auszeichnung. Als Merkregel: Jedes JSON-LD ist gültiges JSON, umgekehrt gilt das nicht.

Wenn die Auszeichnung sitzen soll

Ob eine Auszeichnung wirklich in den Suchergebnissen ankommt, hängt seltener am Format als am sauberen Aufbau und am passenden Schema-Typ. Fehler bleiben dabei gern unbemerkt, weil die Seite im Browser völlig normal aussieht. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihre Inhalte maschinenlesbar korrekt ausgezeichnet sind, übernimmt mindtwo Aufbau und Prüfung im empfohlenen JSON-LD-Format. Angebot anfragen.

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